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Nursing-Bottle-Syndrome – Diagnose und Behandlung

Das Nursing-Bottle-Syndrome betrifft Babies und Kleinkinder, die vor allem durch die Gabe zuckerhaltiger Getränke in Fläschchen an Karies leiden. Daher stammt auch der synonym verwendete Begriff „Fläschchenkaries“.

Wie erfolgt eine Diagnose?

Die Diagnose „frühkindliche Karies“ kann der Zahnarzt meist durch einen Blick in den Mundraum des Kindes stellen – das geht meist schnell und schmerzlos von statten. Oftmals sind die Backenzähne und die vorderen Schneidezähne bei Kleinkindern von Karies betroffen, da die Zunge beim Trinken meist schützend über den unteren Zähnen liegt.

Wie erfolgt eine Behandlung?

Da die Patienten, wie bereits erwähnt, meist Babies und Kleinkinder sind, erfolgt eine Behandlung von Karies oftmals in Vollnarkose, um dem Nachwuchs die Aufregung und eventuelle Schmerzen zu ersparen.

Quelle: www.photodune.net

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Ist die frühkindliche Karies noch nicht allzu weit voran geschritten, wird das Loch aufgebohrt und mit einer Füllung wieder verschlossen.  Der Zahnarzt wird es möglichst vermeiden dem Nachwuchs Zähne zu ziehen, denn diese dienen als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Werden die Milchzähne zu früh entfernt besteht das Risiko, dass diese verschieben. Nur im Falle von starken und schmerzenden Entzündungen wird der Zahnarzt deshalb bei Kindern auf das Ziehen der Milchzähne zurückgreifen.

Wichtig ist im Anschluss auch eine Beratung der Eltern, um Karies künftig zu vermeiden.

Eine Beratung erfolgt dahingehend, wie das Trinkverhalten der Kinder umgestellt werden kann und welche Getränke geeignet sind. Aber auch Tipps zur Zahnpflege wird der Zahnarzt in solch einem Fall geben und empfehlen, dass das Kind regelmäßig zur Prophylaxe in der Praxis erscheint. Wichtig ist zudem, dass der Nachwuchs schon früh an das Thema „Zahngesundheit“ und die richtige Putztechnik herangeführt wird.

Quelle Artikelbild: Rogercm / www.photodune.net

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