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Die Munddusche – Vorteile und Grenzen

Ein gesundes und strahlendes Lächeln haben – wer wünscht sich das nicht? Die Grundlage hierfür bildet die Zahngesundheit und die hängt wiederum von der Zahnpflege ab.

Nicht nur die richtige Zahnputztechnik ist dabei entscheidend. Auch die Reinigung der Zahnzwischenräume spielt eine bedeutende Rolle, denn hier lagern sich an Stellen, an denen die Zahnbürste nicht hinkommt, Speisereste und Plaque bevorzugt ab.

Neben Zahnseide und Interdentalbürsten gibt es eine weitere Möglichkeit zur Reinigung der Zahnzwischenräumen: Die Munddusche. Wie in unserem vorangegangenen Artikel schon angedeutet gilt es beim Einsatz der Munddusche, die natürlich viele Vorteile hat, auch Bereiche zu beachten, wo diese Hilfe an ihre Grenzen stößt.

Worin liegen die Vorteile der Munddusche?

Mundduschen haben den Vorteil, dass sie unkompliziert und nahezu kinderleicht in der Anwendung sind.

Eine Munddusche dient zur Reinigung der Zahnzwischenräume. Sie unterstützt insbesondere Patienten, die beispielsweise sehr eng stehende Zähne und damit schwer zugängliche Zahnzwischenräume haben. Aber auch für Zahnspangen,- Implantat- oder Prothesenträger sind Mundduschen sehr gut geeignet, um Speisereste und Ablagerungen zu entfernen und somit auch Mundgeruch vorzubeugen.

Quelle: jirkaejc / www.photodune.net

Was gibt es zu beachten?

Eine Munddusche trägt sehr viel zu einer guten Mundhygiene bei – jedoch gibt es auch Einschränkungen.

Mundduschen sollten nur bei Patienten zur Anwendung kommen, bei denen keine Zahnfleischentzündungen und andere Zahnkrankheiten vorliegen.

Durch den Wasserstrahl könnten Bakterien tiefer in die Zahnfleischtaschen gelangen und damit schwere Infektionen hervorrufen.

Bevor Sie dieses Instrument verwenden sollten Sie deshalb unbedingt mit Ihrem Zahnarzt abklären, ob Zahnerkrankungen vorliegen – häufig bemerkt man dies im Anfangsstadium, wenn keine Schmerzen vorhanden sind, selbst nicht. Erst wenn diese Erkrankungen ausgeschlossen werden können oder vollständig abgeheilt sind, dürfen Mundduschen eingesetzt werden.

Die Munddusche ersetzt aber weder das Zähneputzen, noch andere Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume. Sie sollte lediglich ergänzend zum Gebrauch von Zahnseide und Interdentalbürsten eingesetzt werden.

Quelle Artikelbild: Stuart Miles / www.freedigitalphotos.net

 

 

 

2 Antworten auf Die Munddusche – Vorteile und Grenzen

  • Hallo. Der Aspekt der richtigen Anwendung von Mundduschen (einspülen in Zahnfleischtaschen) ist sehr wichtig. Doch inwieweit ist das Airfloss eine gute Lösung?

    Ich plädiere eigentlich für Zahnseide und / oder Interdentalbürste. Doch die einfachere Anwendung ist ja auch ein wichtiger Aspekt (siehe Munddusche Infos beim Dentifix Zahnpflegeportal.

    Mit besten Grüßen aus Freiburg i.Br.

    • Praxis-Team sagt:

      Hallo Herr Meinhard,

      danke für den Hinweis! Ja, das Airfloss kennen wir auch. Es ist ja quasi eine ‚Light-Version‘ eines Airflow-Gerätes, dass für einen Teil der professionellen Zahnreinigung in Zahnarztpraxen Verwendung findet.
      Grundsätzlich gefällt uns der Ansatz, die Zahnreinigung zu Hause zu vereinfachen. Nach unserer Auffassung und Erfahrung unserer Patienten ist die Wirkung aber noch nicht vergleichbar mit den von Ihnen genannten herkömmlichen Mitteln. Da teilen auch wir Ihre Ansicht und empfehlen unseren Patienten die Benutzung von Zahnseide und/oder Interdentalbürsten. Anfangs ist das zwar immer etwas schwierig, aber bei einer guten Erklärung der Handhabung haben unsere Patienten damit nach kurzer Eingewöhnung auch keine Probleme mehr.
      Trotzdem ist die Entwicklung von Airfloss und anderen Geräten auch aus unserer Sicht sehr zu begrüßen. Solche Geräte werden schließlich auch weiterentwickelt und verbessert, so dass die heutige Einschätzung sich natürlich auch ändern kann.

      Viele Grüße in den Breisgau,
      Ihr Praxis-Team

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