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Tipps zum Muttertag: Zahngesund durch die Schwangerschaft

Der Muttertag steht vor der Tür – und wir gratulieren hiermit schon jetzt auch allen werdenden Müttern zu diesem besonderen Tag. Kinder zu haben, das ist wahrlich nicht immer ein Kinderspiel. Bereits in der Schwangerschaft macht der Körper einiges mit – und manchmal leidet auch die Zahngesundheit.

Deshalb haben wir für Sie, liebe Bald-Mamis, einige Tipps rund um das Thema „Zahngesund durch die Schwangerschaft“ zusammengestellt.
Schwangerschaft beeinflusst den Körper
Ein Baby wachsen zu lassen, verändert den Körper – nicht nur optisch, sondern auch hormonell. Aus diesem Grund wirkt sich eine Schwangerschaft auch auf die Zahngesundheit aus, denn: Hormonelle Schwankungen können für die stärkere Durchblutung des Zahnfleisches und damit verbunden für Zahnfleischbluten sorgen. Für das Zahnfleischbluten während der Schwangerschaft gibt es auch einen Fachbegriff: „Schwangerschaftsgingivitis“.

Quelle: © ruslanguzov – Item ID: 15425265 – www.photodune.net

Dazu kommt Heißhunger auf Süßes, Saures oder diverse andere Gelüste sowie häufig auch Schwangerschaftsübelkeit, Erbrechen und Sodbrennen. Durch Süßes und Saures sowie die Magensäure wird der Zahnschmelz in Mitleidenschaft gezogen.
All diese Anzeichen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn unbehandelt kann es zu einer Parodontitis kommen. Die dann im Blutkreislauf befindlichen Bakterien können sich direkt auf das Ungeborene auswirken – und im schlimmsten Fall zu einer verfrühten Geburt oder einem verringerten Geburtsgewicht führen.

Zahnpflege-Tipps für Schwangere
Gerade wenn Sie an starker Übelkeit und Erbrechen leiden, kann das Zähneputzen zur Tortour werden. Dennoch gilt: Vernachlässigen Sie die Zahnpflege nicht und putzen Sie weiterhin mindestens zwei Mal täglich Ihre Zähne. Die Zahnzwischenräume sind mit Zahnseide oder Interdentalbürsten sauber zu halten.

Auch wenn es Sie gelüstet: Setzen Sie vorwiegend auf gesunde und ausgewogene Ernährung. Das kommt nicht nur Ihrer Zahngesundheit zugute, sondern auch dem Nachwuchs.

Ein zuckerfreier Zahnpflegekaugummi für Zwischendurch sorgt für einen stärkeren Speichelfluss und regt die Re-Mineralisierung des Zahnschmelzes an. Darüber hinaus kann Kaugummikauen auch bei Übelkeit helfen.
Der halbjährliche Zahnarztbesuch sollte genauso auf der To-Do-Liste stehen, wie die regelmäßigen Ultraschall-Untersuchungen beim Frauenarzt – auch in Zeiten von Corona.

Fazit
Die Zahngesundheit ist in der Schwangerschaft ein wichtiger Faktor – für Mutter UND Kind. Auch wenn Sie mit zahlreichen anderen Wehwehchen kämpfen und sicherlich viele Termine und viel zu organisieren haben: Planen Sie ausreichend Zeit für die Zahnpflege und den Besuch beim Zahnarzt ein.

Quelle Beitragsbild: (c) hitdelight / www.photodune.net

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