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Mythen rund um die Zahngesundheit – Wir klären auf (2)

Rund um das Thema „Zahngesundheit“ kursieren die wildesten Mythen.
In unserem vorigen Blogbeitrag haben wir bereits einige davon widerlegt. Heute knüpfen wir an dieses Thema an.1. Rauchen verfärbt die Zähne nur oberflächlich!

Rauchen schadet der Gesundheit – so viel ist klar. Auch auf die Zähne hat das Rauchen Auswirkungen – keinesfalls aber nur oberflächlich. Die durch das Rauchen entstehenden Verfärbungen dringen bis in das Zahnbein (Dentin) vor und können, mit herkömmlichem Zähneputzen, nicht mehr entfernt werden. Ein professionelles Bleaching durch einen Zahnarzt kann die Zähne wieder aufhellen.

2. Parodontitis schadet nur der Zahngesundheit!

Eine Parodontitis entsteht, wenn Bakterien in den Wurzelkanal gelangen. Darüber hinaus kann eine Parodontitis auch ein Risiko für die Allgemeingesundheit darstellen, denn: Die Bakterien gelangen aus der Blutbahn in andere Körperteile und können dort entzündliche Erkrankungen auslösen.

Nicht selten werden Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle und Atemwegserkrankungen durch eine Parodontitis ausgelöst. Für Schwangere besteht ebenfalls ein Risiko, wenn Parodontitis auftritt.

3. Jede Schwangerschaft kostet einen Zahn!

Mit einer Schwangerschaft gehen starke Hormonschwankungen einher. Diese können sich auf das Zahnfleisch auswirken und es besser durchbluten. Nicht selten klagen Schwangere über Zahnfleischbluten. Nichtsdestotrotz ist regelmäßiges Zähneputzen wichtig, genauso wie regelmäßige Prophylaxe-Termine beim Zahnarzt während einer Schwangerschaft. Ein Zahnverlust kann auf diese Weise vermieden werden.

Quelle: © bialasiewicz – Item ID: 12272171 – www.photodune.net

4. Schwarzer Tee schadet der Zahngesundheit.

Hin und wieder eine gute Tasse schwarzen Tee zu genießen, wer mag das nicht? Die Gerbstoffe in schwarzem Tee können, bei hohem Konsum, zu Verfärbungen an den Zähnen führen. Was viele nicht wissen: In schwarzem Tee sind zahlreiche Stoffe enthalten, welche der Zahngesundheit zuträglich sind. Dazu gehören Bitterstoffe, die dafür sorgen, dass im Speichel vorhandene Enzyme positiv beeinflusst und das Bakterienwachstum gehemmt wird.

5. Man geht nur zum Zahnarzt, wenn man Schmerzen hat.

Beschwerden an Zähnen und Zahnfleisch weisen darauf hin, dass Probleme vorhanden und sogar schon fortgeschrittener Natur sind. Deshalb ist es wichtig, auch ohne Beschwerden zwei Mal jährlich zur Prophylaxe und Zahnreinigung zum Zahnarzt zu gehen. Auf diese Weise kann der Zahnarzt frühzeitig erkennen, wenn etwas „im Argen liegt“ und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Fazit

Den gängigen Mythen Glauben zu schenken, kann erhebliche Folgen für die Zahngesundheit haben. Informieren Sie sich bei seriösen Quellen oder beim Zahnarzt Ihres Vertrauens, um auf Nummer sicher zu gehen und langfristig für ein gesundes Lächeln zu sorgen!

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