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Haben Sportler öfter schlechtere Zähne?

In unserer Mundhöhle befinden sich eine Vielzahl an Bakterien. Wer regelmäßig gründlich die Zähne putzt, auch (zahn-)gesunde Ernährung achtet und die halbjährlichen Kontrollbesuche beim Zahnarzt in Anspruch nimmt, tut viel Gutes für die Zahngesundheit.

Doch natürlich kann es hin und wieder vorkommen, dass Karies entsteht. In unserem heutigen Blogartikel beleuchten wir die Folgen für den gesamten Organismus, die durch Karies entstehen können. Und auch, welche Auswirkungen das auf die sportliche Leistungsfähigkeit haben kann. Darüber hinaus gehen wir der spannenden Frage nach: Haben Sportler häufiger schlechtere Zähne?

Mehr dazu im Folgenden!

Karies – Ein Loch im Zahn

Nehmen säureproduzierende Keime im Mund die „Vormachtstellung“ ein, können Sie auf lange Sicht den Zahnschmelz angreifen. Die unangenehme Folge sind Löcher im Zahn. Rechtzeitig behandelt, lässt sich Karies gut in den Griff kriegen.

Problematisch wird es dann, wenn der Patient selbst nicht bemerkt, dass etwas im Argen liegt oder gar den unabwendbaren Gang zum Zahnarzt zu lange hinauszögert. Denn dann kann es passieren, dass die Bakterien in die Blutbahn gelangen und damit für unschöne Nebenwirkungen im gesamten Organismus sorgen.

Parodontitis-Bakterien – Schwächung des gesamten Organismus

Gerade bei Schwangeren ist deshalb auch die regelmäßige Vorsorge beim Zahnarzt so wichtig. Bakterien im Körper stellen immer auch eine Gefahr für das Ungeborene dar.

Quelle: DimDimich – Item ID: 7879921 – www.photodune.net

Darüber hinaus sorgen die schwelenden Entzündungsherde für ganz unspezifische Symptome, wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Anfälligkeit für Erkältungen, Schmerzen im Kopf-, Nacken- und Rückenbereich.

Aber auch chronische Entzündungen und Durchblutungsstörungen im gesamten Körper werden hierdurch begünstigt.

Parodontitis-Bakterien sind auch dafür bekannt, in den Atemwegen Erkrankungen auszulösen – und zwar dann, wenn die Keime aus der Mundhöhle bis in die Lunge wandern.

Nun kommen wir zu der spannenden Frage, warum sich dies auch auf die sportliche Leistung auswirken kann.

Sportliche Leistungsfähigkeit und Zähne – Gibt es einen Zusammenhang?

Ja, den gibt es in der Tat. Eben haben wir bereits beschrieben, wie sich Parodontitis-Bakterien im Körper bemerkbar machen können. Durchblutungsstörungen und Abgeschlagenheit sind nur zwei der Symptome, die sich auch auf die sportliche Leistungsfähigkeit auswirken.

Wer also sonst fit und gesund ist und plötzlich bei der Lieblings-Laufstrecke bemerkt, dass er sie nur noch gerade so schafft – sollte tatsächlich mal den Gang zum Zahnarzt wagen.

 Haben Sportler öfter Zahnprobleme?

Eine neue Studie hat herausgefunden, dass rund 75 Prozent aller Leistungssportler weltweit unter Zahnproblemen leiden.

Einer der Hauptgründe ist, dass Sportler häufig Energy- und Sportlerdrinks zu sich nehmen. Diese enthalten aber eine nicht unerhebliche Menge an Zucker. Dazu kommt eine kohlenhydratreiche Ernährung. Die Strapazen für die Zahngesundheit sind also auf Dauer vorprogrammiert.

Fakt ist: Ist die Zahngesundheit gestört, etwa durch Kariesbakterien und hierdurch bedingte Zahnfleischentzündungen, wird das nicht nur zur Belastung für den gesamten Organismus, sondern schwächt die sportliche Leistung.

Der Gang zum Zahnarzt ist oft die einzige und auch die beste Lösung. Ganzheitlich denkende Zahnmediziner wissen, dass auch ein Zahn, der selbst nicht wehtut, entsprechende Probleme im Organismus verursachen kann. Scheuen Sie sich also nicht, Ihren Zahnarzt aufzusuchen!

Quelle Beitragsbild: © Pressmaster – Item ID: 361524 – www.photodune.net

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