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In Maßen genießen – Wie viel ist (noch) gesund?

Nicht zu viel Alkohol, Fett und Zucker – das wir bestimmte Lebensmittel und Getränke nur in Maßen genießen sollten, ist uns allen bewusst.

Schließlich können bestimmte Stoffe vom Organismus nur schwer abgebaut und verstoffwechselt werden, was den Körper belasten und auf lange Sicht sogar Erkrankungen hervorrufen kann.

Bei Alkohol, Fett und Zucker ist uns das klar – auch wenn wir im Alltag mal die ein oder andere „Sünde“ begehen. Doch in welchen Lebensmitteln lauern eigentlich noch versteckte Fallen für die (Zahn-)Gesundheit, die wir so gar nicht auf dem Schirm haben?

Wir haben dieses spannende Thema einmal für Sie unter die Lupe genommen.

Muskat – Das beliebte Gewürz

Muskat schmeckt zu vielen Gerichten hervorragend und wird gerne zum Verfeinern eingesetzt, ist in vielen Haushalten aber durchaus noch unterschätzt. Die Muskatnuss enthält nicht nur Magnesium, Eisen und Calcium, sondern auch Folsäure und diverse Vitamine.

Und doch sollte man im Umgang mit dem Gewürz sparsam sein, denn: Wer pur 2 TL Muskatnuss auf einen Schlag verzehrt, dem drohen Halluzinationen.

Auch in der Schwangerschaft sollte man mit diesem Gewürz äußerst sparsam umgehen.

Sojasauce – Super lecker, aber auch gesund?

Nicht nur in Salaten und zu Fleisch ist Sojasauce äußerst lecker, sondern natürlich auch in Kombination mit Sushi. So hat die würzige Sauce längst auch in die deutschen Haushalte Einzug erhalten.

Fakt ist: Eine traditionell selbst hergestellte Sojasauce ist – dank Aminosäuren, Antioxidantien und enthaltenem Eiweiß – durchaus gesund.

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Doch wussten Sie schon, dass insbesondere die industriell hergestellte Sojasauce aus dem Supermarkt große Mengen Natrium enthält und ein dauerhaft hoher Konsum zur Dehydration führen kann?

Daher gilt: Nur ab und zu in Maßen genießen!

Lakritze – Gesund, oder nicht?

Bei Lakritze scheiden sich die Geister – die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Vor allem im Norden Deutschlands ist Lakritze, gewonnen aus der Süßholzwurzel, durchaus beliebt und als „schwarzes Gold“ bekannt.

Lakritz ist in der Medizin schon seit der Antike als wirkungsvolles Heilmittel bekannt. Damals wurde es vor allem gegen Atemwegserkrankungen eingesetzt, in Mitteleuropa vor allem gegen Magenprobleme und Husten, denn der Extrakt der Süßholzwurzel wirkt entzündungshemmend. Kein Wunder also, dass in vielen Hustensäften noch heute Lakritz enthalten ist.

Aber: Da es sich um eine Medizin handelt, kann sich eine Überdosierung negativ auf den Körper auswirken. Bereits bei einem Konsum von 100 g Lakritz täglich, können sich Herz-Kreislauf-Probleme einstellen.

Wer schwanger ist, sollte auf Lakritz so weit wie möglich verzichten da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Verzehr auf die Entwicklung des Embryos auswirkt.

Fazit

Wer seinem Körper und seinen Zähnen etwas Gutes tun möchte, dem stehen alle Türen offen: Es gibt so viele gesunde Lebensmittel, die dem Organismus nebenbei auch noch etwas Gutes tun.

Fakt ist aber auch: Zu viel Gutes, ist nicht gut! Alles sollte in Maßen genossen werden, damit die positive Wirkung nicht umschlägt.

Quelle Beitragsbild: Quelle: DimDimich – Item ID: 7879921 – www.photodune.net

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