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Zahnschmelzerosion durch gesunde Ernährung?

Es ist Sommer, die Sonne lacht vom Himmel und wir liegen gerne mal im Freibad und am See – unter Einhaltung der Corona-Regelungen, versteht sich.

Gerade zu dieser Jahreszeit steht das Thema „gesunde Ernährung“ noch präsenter im Raum, als den Rest vom Jahr. Schließlich möchten wir an heißen Tagen eine gute Figur machen.

Thema „Ernährung“ – Ein Dauerbrenner

Das Netz ist voll von Ernährungsratschlägen, verschiedenen Ernährungsformen und Tipps rund um einen gesunden Organismus. Insbesondere durch die Corona-Pandemie ist unser Bewusstsein für Gesundheit noch einmal immens gestiegen. Aber auch schon davor ist die Menge an Menschen, die sich mit diesem Thema bewusst auseinander setzt, enorm angestiegen.

Quelle: © ifong – Item ID: 1660887 – www.photodune.net

Einen Aspekt, den viele dabei nicht in Betracht ziehen ist: Die Zahngesundheit kann unter dem vielen Genuss von Obst und Gemüse auch leiden. Empfindliche Zähne resultieren nicht nur aus Süßigkeiten und dem Genuss zucker- und säurehaltiger Getränke, sondern werden auch durch Fruchtsäuren ausgelöst.

Säure ist zum Beispiel in allen Säften und Früchten enthalten – auch Essig, als Bestandteil des geliebten Salatdressings, enthält Säure. Nüsse gelten als absolutes Brainfood aber auch diese enthalten Säure, die so genannte „Oxalsäure“ – ebenso Spinat, rote Bete, Petersilie, Rharbarber und Co.
Oxalsäure greift den Zahnschmelz an und hinterlässt ein „pelziges“ Gefühl auf den Zähnen, welches jedoch bei gründlicher Zahnpflege wieder verschwindet.

Ein Glas Rot- oder Weißwein, dass man gerne mal zu einem guten und gesunden Essen genießt, kann den Zahnschmelz angreifen.

Zahnschmelzerosion vorbeugen

Wer besonders auf eine gesunde Ernährung achtet, sollte auch das Thema „Zahngesundheit“ dabei nicht aus den Augen verlieren und der täglichen Zahnputzroutine besondere Aufmerksamkeit schenken.

Es ist generell sinnvoll, viel zu trinken – und zwar am besten ungesüßte Getränke. Das Trinken sorgt nicht nur für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt, sondern regt den Speichelfluss an, der für die Re-Mineralisierung des Zahnschmelzes zuständig ist. Das Kauen von Zahnpflegekaugummis ist in diesem Zusammenhang ebenfalls dienlich.

Wenn es an den Zähnen auf einmal sticht und schmerzt, insbesondere bei Kälte- und Wärmereizen, sollte nicht zögern einen Zahnarzt aufzusuchen, um die Ursache zu eruieren.

Quelle Beitragsbild:  © atic12 – Item ID: 7477524 – www.photodune.net

 

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