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Zahnschmelz – Die Mineralstoffversorgung der Zähne

Der Zahnschmelz schützt unsere Zähne und stellt das härteste Gewebe in unserem Körper dar. Was viele nicht wissen: Er sorgt für ein strahlendes Lächeln.

Doch was ist zu tun, wenn die Remineralisierung des Zahnschmelzes nicht mehr in vollem Umfang stattfindet? Das haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Der Zahnschmelz

Der Zahnschmelz (Dentin) ist ein knochenähnliches Gewebe, welches den größten Teil der Zahnsubstanz ausmacht. Seine komplexe Struktur sorgt dafür, dass er das härteste Gewebe in unserem gesamten Organismus ist.

Ist der Zahnschmelz gesund und gut mineralisiert, ist er härter als Knochen und druckfester als Stahlbeton. Er besteht zu rund 95 Prozent aus Calcium und Phosphat. Obwohl der Zahnschmelz so hart ist, können säurehaltige Getränke und Lebensmittel – auch Fruchtzucker –  dafür sorgen, dass eine „Demineralisierung“ stattfindet.

Quelle: © valeo5 – Item ID: 7351973 – www.photodune.net

Häufiges Erbrechen, Sodbrennen, Störungen der Darmflora und die Einnahme von Medikamenten können ebenfalls zur Beschädigung des Zahnschmelzes führen.

Wird der Körper langfristig nicht ausreichend mit den entsprechenden Mineralstoffen versorgt, zum Beispiel durch einseitige Ernährung und Diäten, findet ebenfalls eine Demineralisierung des Zahnschmelzes statt.

Folgen der Demineralisierung

Werden dem Zahnschmelz die wichtigen Mineralstoffe dauerhaft entzogen, kann das verschiedene Folgen haben. Einerseits leidet das strahlende und gesunde Lächeln, denn: Ist der Zahnschmelz nicht intakt, lagern sich Verfärbungen an. Das kann beispielsweise durch Rauchen, Tee- und Kaffeegenuss sowie Nahrungsmitteln und Getränken geschehen, die viele Farbstoffe enthalten. Dazu zählt auch Rotwein. Wird der Zahnschmelz dünner, schimmert auch das gelbliche Zahnbein hindurch.

Es ergeben sich nicht nur ästhetische Folgen. Ist der Zahnschmelz angreifbar, haben Kariesbakterien, Parodontitis und andere Zahnkrankheiten leichtes Spiel. Wird der Zahnschmelz dünner, werden die Zähne brüchig. In letzter Konsequenz kann das den Verlust der Zähne bedeuten.

Die Zähen remineralisieren – Unsere Tipps

Der Zahnschmelz kann sich selbst remineralisieren Der Speichel nimmt dabei eine wichtige Funktion ein, denn: Er enthält wichtige Minerale. Ist er in ausreichender Menge vorhanden, umspült er die Zähne, führt wichtige Mineralstoffe zu und verdünnt im Mund befindliche Säuren. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2 Litern ungesüßter Flüssigkeit pro Tag hilft, die Speichelproduktion aufrecht zu erhalten.

Wichtig ist in diesem Zuge auch eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise. Zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke sollten nur selten und in Maßen genossen werden. Calciumhaltiges Essen sorgt dafür, dass der Körper und der Zahnschmelz entsprechend versorgt wird.

Langes Kauen trägt ebenfalls positiv zur Remineralisierung bei. Kennen Sie den Spruch „Gut gekaut ist halb verdaut?“ Wer sein Essen gut kaut, setzt wichtige Verdauungsprozesse in Gang, die bereits im Mund beginnen. Durch intensives Kauen wird zudem auch die Speichelproduktion angeregt.

Die richtige Zahnpflege spielt natürlich ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Intaktheit unseres Zahnschmelzes. Zwei Mal am Tag sollten die Zähne gründlich geputzt und die Zahnzwischenräume mit Zahnseide gereinigt werden.

Wer sich doch mal eine Limonade oder Süßigkeiten gönnt, sollte direkt danach den Mund mit klarem Wasser ausspülen und ein zuckerfreies Zahnpflegekaugummi kauen. Mit dem Zähneputzen sollte man etwa 30 Minuten warten. So lange dauert es, bis der Speichel die Säuren im Mund neutralisiert hat. Wer vorher putzt, riskiert ein Abtragen der Mineralien.

Fazit

Ein strahlendes und gesundes Lächeln ist heutzutage ein wahrer Türöffner und sorgt für ein entsprechendes Selbstbewusstsein. Ist die Remineralisierung des Zahnschmelzes gestört, kann das nicht nur Zahnkrankheiten nach sich ziehen, sondern auch die Zähne gelblich verfärben.

 

 

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