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Rotwein: Das Wundermittel gegen Karies und Parodontitis? (1)

Schon Wilhelm Busch wusste: „Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.“ Dass ein guter Tropfen Rotwein sich, in Maßen genossen, positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken kann, ist bereits bekannt.

Doch eine spanische Studie, die kürzlich im „Journal of Agricultural and Food Chemistry“ veröffentlicht wurde, kommt zu weiteren interessanten Ergebnissen – und zwar in Bezug auf die Zahngesundheit.

Wir haben die wichtigsten Ergebnisse für Sie zusammengefasst!

Rotwein – Gut für die Zahngesundheit?

Die spanischen Forscher experimentierten anhand menschlicher Zellkulturen, wie stark die unterschiedlichen Mundbakterien an ihnen anlagerten. Die Lösung wurde anschließend mit verschiedenen Extrakten versetzt – zum Beispiel mit Traubenkernen oder Rotwein. Darüber hinaus wurde entweder Kaffeesäure und Cumarsäure zugesetzt.

Parodontitis

Quelle: © nikolae – Item ID: 5948778 – www.photodune.net

Trotz sehr geringer Konzentration der Zusätze verringerte sich die Anzahl der Bakterien, die am Zahnfleisch anhaftete und 20 bis 50 Prozent. Die im Rotwein enthaltenen „Polyphenole“ (eine von tausenden im Wein enthaltenen Gruppen chemischer Substanzen) stellten sich als wirksamster Zusatz heraus, vor allem bei Karieserregern. Diese stellen die Auslöser für das Auftreten von Zahnfleischentzündungen und Parodontitis dar.

Fazit

Spanische Ernährungswissenschaftler fanden entscheidende Hinweise darauf, dass Zähne und Zahnfleisch von den im Wein enthaltenen Polyphenolen profitieren und die Haftung von Bakterien an Zähnen und Zahnfleisch entscheidend vermindert wird.

Wer also ab und zu gerne mal ein Glas Rotwein trinkt, tut seinen Zähnen etwas Gutes.

Jetzt denken Sie sicherlich: Und was ist mit den Zahnverfärbungen, die Rotwein verursacht? Dazu mehr in unserem nächsten Blogartikel!

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