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Zahnschmelzabbau – Auf die richtige Ernährung kommt es an

Wie eine Studie herausgefunden hat, ist die Anzahl an Kariespatienten in den vergangenen Jahren gesunken.

Diese erfreuliche Tendenz ist vor allem auf verstärkte Aufklärung in Schulen und Kindergärten und ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein zurückzuführen.

Aber nicht nur Zahnfäule schadet der Zahngesundheit – Karies hat viele „Komplizen“. Deshalb möchten wir heute aufklären, welche Speisen und Getränke zum Zahnschmelzabbau führen können und hinterfragen was Sie tun können, um dessen Widerstandskraft zu stärken.

Der Zahnschmelz – Aufbau und Funktion

Der Zahnschmelz ist das härteste im menschlichen Körper befindliche Gewebe und stellt die äußere Schicht der Zähne dar. Bestehend aus verschiedenen Mineralien und Nährstoffen schützt er das darunter liegende Zahnbein (Dentin).

Quelle: neyro2008 / www.photodune.net

Quelle: neyro2008 / www.photodune.net

Was viele nicht wissen: Der Zahnschmelz ist erst im Erwachsenenalter vollständig ausgehärtet – vorher ist er von säurehaltigen Lebensmitteln und Bakterien leicht angreifbar. Deshalb ist eine gründliche Zahnpflege bereits ab dem ersten Zahn notwendig und sinnvoll.

Welche Lebensmittel und Getränke greifen den Zahnschmelz an?

Säuren sind die „natürlichen Feinde“ des Zahnschmelzes. Sowohl Fruchtsäuren, wie sie in Säften enthalten sind, als auch chemische Säuren wie in Sportlergetränken, Limonaden und Gummibärchen greifen den Zahnschmelz an. Aber auch vermeintlich gesunder Honig oder Cornflakes können, den Zahnschmelzabbau begünstigen.

Die Säuren bewirken innerhalb kürzester Zeit, dass wichtige Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz herausgelöst („demineralisiert“) werden.  Dieser wird empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen und kann im schlimmsten Fall sogar brüchig werden.

Damit das nicht geschieht, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Verzichten Sie auf süße und saure Speisen/Getränke, die für längere Zeit im Mund verbleiben, zum Beispiel Bonbons, süße Kaugummis und Lutscher.
  • Haben Sie etwas Süßes oder Saures gegessen, sollten Sie Ihren Mund mit Wasser ausspülen oder ein Zahnpflegekaugummi kauen. Putzen Sie jedoch erst 30 Minuten nach dem Verzehr Ihre Zähne – sonst können Sie Ihrem Zahnschmelz schaden.
  • Putzen Sie mindestens zwei Mal täglich gründlich Ihre Zähne und reinigen Sie die Zahnzwischenräume.
  • Die richtige Ernährung spielt eine große Rolle. Greifen Sie zu Vollkornbrot, Obst und Gemüse. Auch Käse ist gesund – wie Wissenschaftler herausgefunden haben, legt sich das Fett des Käses wie eine Schutzschicht über die Zähne. Außerdem enthält Käse sehr viel Kalzium, welches für die Härte des Zahnschmelzes unerlässlich ist.
  • Trinken Sie mindestens zwei Liter täglich, um Ihren Speichelfluss zu fördern. Die in ihm enthaltenen Mineralstoffe sind dem Zahnschmelz dienlich.

Quelle Artikelbild: jorgosphotos / www.photodune.net

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