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Ein Zahngranulom – Was ist das eigentlich?

Haben Sie den Begriff „Zahngranulom“ zuvor schon mal gehört? Vermutlich eher nicht – sofern Sie nicht selbst schon von einem solchen betroffen waren.

Deshalb haben wir uns vorgenommen, in diesem Blogartikel einmal ganz rudimentär zu erklären, was ein Zahngranulom überhaupt ist!

Das Zahngranulom – Verschiedene Ausprägungen

So genannte „Zahngranulome“ sind relative kleine entzündliche Knötchen im Gewebe, welches auch als „Granulationsgewebe“ bezeichnet wird.

Zahngranulome sind bekannt dafür, sich besonders gerne an der Wurzelspitze des Zahnes und am Zahnfleischrand anzusiedeln. Häufig entstehen solche Wurzelspitzengranulome dann, wenn zuvor eine Erkrankung oder Entzündung an einem Zahn oder am Zahnfleisch vorlag.

Ein Granulom an der Wurzelspitze eines Zahnes kommt meist von einer Entzündung, ausgelöst durch unbehandelte Karies, die bereits bis ins das Innere des Zahnes bzw. bis in den Wurzelkanal oder – im schlimmsten Fall – bis hin zum Knochen vorgedrungen ist.

Quelle: © nikolae – Item ID: 5948778 – www.photodune.net

Dringt ein Fremdkörper in das Gewebe im Mundraum ein und ruft dort durch Druck an eine bestimmte Stelle eine Entzündung hervor, kann daraus ein Fremdkörpergranulom entstehen. Zu den häufigsten Ursachen gehören Piercings im Mundbereich, aber auch versehentlich eingebrachte Fremdkörper, wie kleine Partikel aus Metall, Holz oder einem anderen Material.

Eine besondere „Risikogruppe“ für Zahngranulome sind Schwangere. Diese haben häufig mit Zahngranulomen zu tun. Schließlich ist hormonbedingt das Zahnfleisch in der Schwangerschaft besser durchblutet und leider häufig auch entzündungsgeplagt.

Wann zum Zahnarzt?

Wenn Sie bei sich eine Veränderung an Zahn oder Zahnfleisch bemerken sollten Sie – auch wenn noch keine oder noch keine großen Schmerzen vorhanden sind – den Gang zum Zahnarzt nicht scheuen.

Die Zahngranulome sind meistens etwa linsengroß und, sofern sie sich an der Zahnwurzelspitze befinden, von außen nicht zu erkennen. Über bildgebende Verfahren wie das Röntgen oder auch mit dem bl0ßen Auge und einer ausführlichen Anamnese kann der Zahnarzt seinen Verdacht bestätigen.

Wer sich rechtzeitig behandeln lässt, kann Schmerzen und Folgeerkrankungen aus dem Weg gehen – und sichert sich langfristig ein gesundes und strahlendes Lächeln! Insbesondere für Schwangere sind gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch wichtig – denn die Bakterien können über den Blutkreislauf bis zum Kind gelangen. Hier gilt: Lieber einmal zu viel zum Zahnarzt, als einmal zu wenig!

Quelle Beitragsbild: copyright SIphotography2014 – Item ID: 10286836 – www.photodune.net

 

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